Das Template dient als Vorlage zur Eingabe aller relevanten Daten wie Lastprofile, Anlagengrößen und Tarife. Dieses Kapitel erklärt kurz und übersichtlich, wie die Felder auszufüllen sind, um eine vollständige Grundlage für die Simulation zu erhalten.
Szenarien definieren
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Szenarienbezeichnung: Eingabe eines kurzen und prägnanten Szenario Namen (z. B.
scenario_0,scenario_1, …) -
Szenario Beschreibung: Kurzbeschreibung des Szenarios festlegen zur Ansicht in den Ergebnissen. (z.B. „Referenz ohne Batterie“ oder „Batterie + feste Strompreise“)
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Gewünschte Szenarien aktivieren
(in diesem Beispiel die Szenarien 0-5)
Szenarienvergleich definieren
Für die Wirtschaftlichkeitsauswertung müssen die Szenarien verglichen werden.
Dafür werden mit DynamicES zwei Diagramme automatisch erstellt. Das Diagramm mit fixem Referenzszenario zeigt die Wirtschaftlichkeit aller Szenarien im Vergleich zu einem einzigen, festen Ausgangspunkt. Das flexible Referenzszenario erlaubt es, für jedes Szenario eine eigene Vergleichsbasis zu wählen – ideal für die Bewertung von modularen oder schrittweisen Erweiterungen.
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Referenzszenario fix:
aktiv setzen eines Referenzszenarios (z. B.scenario_0)
alle weiteren Szenarien werden mit diesem Szenario verglichen (dafür auf inaktiv setzen) -
Referenzszenario flexibel:
für jedes Szenario kann dynamisch ein beliebiges anderes Szenario als Referenz gesetzt werden. Dies ermöglicht eine dynamische Gegenüberstellung verschiedener Szenarien.
Beispiel:-
für
scenario_0:scenario_0-> kein Vergleich -
für
scenario_1:scenario_0-> Vergleich der Einsparungen und Investitionen von Szenario 1 im Vergleich zu Szenario 0 -
für
scenario_2:scenario_1-> Vergleich der Einsparungen und Investitionen von Szenario 2 im Vergleich zu Szenario 1
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Netzanschluss konfigurieren
Über das Feld „Netzanschluss elektrisch 1 Status“ lässt sich festlegen, ob die Anlage mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden wird (aktiv) oder nicht (inaktiv).
Leistungsgrenzen
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In „Bezugsbegrenzung“ kann die maximale Strombezugsleistung definiert werden.
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In „Einspeisebegrenzung“ kann die maximale Einspeiseleistung ins Netz festgelegt werden.
Stromhandel & Preisgestaltung - flexibel steuerbar
Kunden hätten die Möglichkeit, zwischen einem festen Strompreis und einem dynamischen Stromhandel zu wählen. Diese Einstellung erfolge über das Feld „Netzanschluss elektrisch 1 Dynamischer Stromhandel Auswahl“, wobei folgende Optionen zur Verfügung stünden:
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Ohne → Fester Strompreis
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Einspeisung → Nur Einspeisung wird dynamisch gehandelt
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Bezug → Nur Bezug wird dynamisch gehandelt
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Einspeisung + Bezug → Beide Richtungen werden dynamisch gehandelt
Preisdefinition bei dynamischen Stromhandel
Wenn dynamischer Stromhandel aktiviert sei, könnten folgende Kosten manuell festgelegt werden:
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Leistungspreis: In „Netzanschluss elektrisch 1 Leistungspreis“ werde der Preis pro kW definiert, basierend auf der maximalen Leistungsspitze.
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Bezugskosten: In „Netzanschluss elektrisch 1 Bezugskosten dynamischer Stromhandel“ würden zusätzliche Kosten für den Strombezug eingetragen.
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Einspeisekosten: In „Netzanschluss elektrisch 1 Einspeisekosten dynamischer Stromhandel“ könnten Vermarktungspauschalen oder andere Kosten für die Einspeisung berücksichtigt werden.
Festpreis-Variante
Falls ein fester Strompreis bevorzugt werde, müssten folgende Werte eingetragen werden:
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Arbeitspreis: In „Netzanschluss elektrisch 1 Arbeitspreis Festpreis“ werde der Betrag des Strompreises inklusive aller Entgelte angegeben.
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Einspeisevergütung: In „Netzanschluss elektrisch 1 Einspeisevergütung Festpreis“ trage man die Vergütung für eingespeisten Strom ein – ebenfalls inklusive aller Entgelte, jedoch ohne Vorzeichen.
Spitzenlastmanagement - gezielte Lastoptimierung
Im Rahmen der Simulation könnten Kunden entscheiden, ob sie das Spitzenlastmanagement aktivieren oder deaktivieren möchten. Diese Einstellung erfolge über das Feld „Netzanschluss elektrisch 1 Spitzenlastmanagement“.
Wenn das Spitzenlastmanagement aktiviert sei, würden Lastspitzen gezielt vermieden oder reduziert. Dies könne beispielsweise durch das gezielte Laden von Batteriespeichern oder das zeitliche Verschieben von Verbrauchern erfolgen. Ziel sei es, die maximale Leistungsaufnahme zu glätten und dadurch Kosten zu senken sowie die Netzbelastung zu minimieren.
Hochlastzeitfenster - gezielte Steuerung bei Netzbelastung
Kunden könnten im Simulationsmodell entscheiden, ob sie sogenannte Hochlastzeitfenster berücksichtigen möchten. Diese Einstellung erfolge über das Feld „Netzanschluss elektrisch 1 Hochlastzeitfenster Auswahl“, wobei zwischen aktiv und inaktiv gewählt werde.
Hochlastzeitfenster seien bestimmte Tageszeiten, in denen das Stromnetz besonders stark belastet sei. In diesen Phasen sei Strom teurer und das Risiko von Netzüberlastungen erhöht. Um dem entgegenzuwirken, werde empfohlen:
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Den Stromverbrauch gezielt zu reduzieren
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Energie bevorzugt aus Batteriespeichern statt aus dem Netz zu beziehen
Preisaufschlag und Leistungsgrenze
Wenn Hochlastzeitfenster aktiviert seien, könnten folgende Parameter definiert werden:
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Preisaufschlag: In „Netzanschluss elektrisch 1 Hochlastzeitfenster Preisaufschlag“ werde der zusätzliche Betrag eingetragen, der zum regulären Strompreis hinzukomme.
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Leistungsgrenze: In „Netzanschluss elektrisch 1 Hochlastzeitfenster Leistungsgrenze“ könne die Schwelle festgelegt werden, ab der der Netzbezug aktiv vermieden werde – etwa durch Lastverschiebung oder Batteriespeicher.
Elektrischer Bedarf - Integration individueller Lastprofile
Im nächsten Schritt könnten Kunden die elektrischen Bedarfsdaten aktivieren, sofern bereits ein detailliertes Lastprofil – etwa im 15-Minuten-Takt – vorliege. Die Aktivierung erfolge über das Feld „Elektrischer Bedarf 1 Status“, das auf aktiv gesetzt werde.
Im Feld „Elektrischer Bedarf 1 Lastprofil Name“ werde der Spaltenname des gewünschten Lastprofils angegeben, das sich im Arbeitsblatt „1h“ oder „15min“ befinde. Eigene Lastprofile könnten dort ebenfalls eingefügt werden, um individuelle Verbrauchsdaten zu simulieren.
Falls zusätzlich die Skalierung aktiviert sei, werde das gewählte Lastprofil automatisch auf die definierte Energiemenge angepasst. Dies ermögliche eine realitätsnahe und flexible Simulation des Strombedarfs – abgestimmt auf die jeweiligen Projektanforderungen.
Elektrische Energiespeicher - Integration von Batteriesystemen
Im Simulationsmodell könnten Kunden entscheiden, ob ein elektrischer Speicher – wie ein Batteriesystem – berücksichtigt werden soll. Diese Entscheidung werde über das Feld „Speicher elektrisch 1 Status“ getroffen, wobei aktiv für die Einbindung eines Speichers und inaktiv für dessen Ausschluss stehe.
Technische Parameter des Speichers
Folgende Einstellungen könnten vorgenommen werden:
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Kapazität: In „Speicher elektrisch 1 Energie“ werde die Speicherkapazität in kWh angegeben.
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Ladewirkungsgrad: In „Speicher elektrisch 1 Ladewirkungsgrad“ könne der Wirkungsgrad beim Laden und Entladen definiert werden (100 % = keine Verluste).
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Selbstentladung: In „Speicher elektrisch 1 Selbstentladungswirkungsgrad“ werde der Wirkungsgrad über 24 Stunden festgelegt (ebenfalls 100 % = keine Verluste).
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Leistung: In „Speicher elektrisch 1 Leistung“ könne die Lade- und Entladeleistung angegeben werden. Diese bestimme, wie schnell der Speicher im Verhältnis zu seiner Kapazität geladen oder entladen werden könne (z. B. 1C = 1 Stunde, 0,5C = 2 Stunden, 2C = 0,5 Stunden).
Beladung und Verwendung
Zudem könnten Kunden die Art der Beladung und Nutzung des Speichers festlegen:
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Beladung: In „Speicher elektrisch 1 Beladung“ könne gewählt werden, ob der Speicher mit Eigenstrom, Netzbezug oder einer Kombination aus beiden geladen werde.
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Verwendung: In „Speicher elektrisch 1 Verwendung“ werde definiert, ob der Speicher ausschließlich für den Eigenbedarf, zur Netzeinspeisung oder für beides genutzt werde.
Erneuerbare Energieerzeugung - Fokus auf Photovoltaik
Im betrachteten Beispiel werde ausschließlich Photovoltaik (PV) als erneuerbare Energiequelle genutzt. Kunden könnten über das Feld „PV 1 Status“ festlegen, ob die PV-Anlage in der Simulation berücksichtigt werde (aktiv) oder nicht (inaktiv).
Verwendung und Simulationsart
In „PV 1 Verwendung“ könne die Art der Nutzung des erzeugten PV-Stroms definiert werden:
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Eigenbedarf
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Netzeinspeisung
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Eigenbedarf + Netzeinspeisung
Zusätzlich lasse sich in „PV 1 Simulierung“ die Simulationsmethode auswählen:
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Energie → Simulation basierend auf erzeugter Energiemenge
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Leistung → Simulation basierend auf installierter Leistung
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Profil → Simulation anhand eines spezifischen Erzeugungsprofils
Technische Parameter
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In „PV 1 Leistung“ werde die installierte Leistung der PV-Anlage angegeben.
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Die Ausrichtung der PV-Module könne über die Felder „PV 1 Anteil Ost“, „PV 1 Anteil Süd“ und „PV 1 Anteil West“ festgelegt werden. Die Summe dieser drei Werte müsse 100 % ergeben, um die gesamte Modulfläche korrekt zu verteilen.