DynamicES Dokumentation

E-Mobilität

Der Bereich “Weitere Flexibilitäten“ erlaubt die Modellierung von steuerbaren Verbrauchern, wie Elektromobilität. Ladeprozesse von E-Fahrzeugen können zeitlich und leistungstechnisch flexibel gestaltet werden, um Lastmanagement und Systemoptimierung zu unterstützen.

Zum Vergleich mit ungesteuerten Ladevorgängen kann mithilfe der Komponente “E-Mob Fix“ eine feste Ladezeitreihe vorgegeben werden, die typische Standard-Ladeprofile ohne Flexibilität abbildet.

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E-Mobilität

Allgemeine Angaben

  • Status: Aktiviert die E-Mobilitätskomponente.
    → E-Mobilität aktivieren durch “aktiv“ einsetzen

  • Bezeichnung: Freie Namenswahl für die Ladegruppe oder Fahrzeugklasse (Einheitlich für alle Szenarien)

Ladeparameter

  • Zuladende Energie: Durchschnittliche Energiemenge, die pro Fahrzeug geladen werden soll

  • Maximale Ladeleistung: Technisch mögliche maximale Ladeleistung pro Ladepunkt

  • Minimale Ladeleistung: Untergrenze der Ladeleistung

Ladezeitfenster

  • Beginn Ladezeit: Uhrzeit, ab der das Laden beginnen darf
    → Nur volle Uhrzeiten eintragen

  • Ende Ladezeit: Uhrzeit, bis zu der das Laden abgeschlossen sein muss
    → Nur volle Uhrzeiten eintragen

  • Folgetag: Gibt an, ob das Ladeende am nächsten Kalendertag liegt.
    → “ja“ oder “nein“ eintragen

  • Wochentage: Angabe der Tage, an denen das Laden stattfinden darf
    → Angabe des Wochentages (Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So)
    → Leere Zelle = alle Tage

Hinweise:

  • Die Ladeparameter beeinflussen die Flexibilität und Lastverteilung im Energiesystem.

  • Die Kombination aus Ladezeitfenster und Wochentagen erlaubt eine gezielte Steuerung.

  • Diese Komponente eignet sich besonders für die Integration von E-Mobilität in Lastmanagement und Flexibilitätsstrategien.

  • Ladezeitraum darf nicht länger als 24 Stunden sein.


E-Mobilität Fix

Das Modul “E-Mobilität Fix“ dient zur Abbildung von Elektromobilität als nicht-flexibler Verbraucher mit einem festen Lastprofil. Es eignet sich für Szenarien, in denen die Ladezeiten und Lademengen nicht steuerbar sind und als konstante Last im Energiesystem auftreten.

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Allgemeine Angaben

  • Status: Aktiviert die Komponente “E-Mobilität Fix”
    → “aktiv“ einsetzen

  • Bezeichnung: Freie Namenswahl für die Komponente.
    → Einheitlich für alle Szenarien

Lastprofil

  • Lastprofil Name: Auswahl des Spaltennamens aus dem Arbeitsblatt “1h“ oder “15min“
    → Eigener Ladelastgang kann in den Arbeitsblättern “1h“ oder “15min“ hinterlegt werden.

  • Lastprofil Energieeinheit: Angabe, ob das Profil in kW oder kWh vorliegt.
    →Die Angabe der Einheit (kW oder kWh) bei Viertelstundenlastgängen ist essenziell, weil sonst nicht erkennbar ist, ob es sich um einen Leistungswert oder eine Energiemenge handelt. Zudem unterscheiden sich Interpretation und Weiterverarbeitung je nach Einheit deutlich.

Skalierung

  • Skalierung: Aktiviert die Anpassung des Lastprofils auf eine vorgegebene Energiemenge
    → Für eine Skalierung muss die verwendete Zeitreihe einen vollständigen Jahresverlauf ab dem Startzeitpunkt der Simulation abdecken. Das Profil wird so skaliert, dass es dem angegebenen Jahresenergiebedarf entspricht

  • Skalierung Energie: Legt die Energiemenge fest, auf die das Lastprofil skaliert wird.
    → Die Skalierung erfolgt über den gesamten Zeitraum des Lastprofils anhand dieser Energiemenge.

Hinweise:

  • Dieses Modul ist ideal für die Abbildung von nicht steuerbaren Ladeprozessen, z. B. bei festen Arbeitszeiten oder Flottenbetrieb.

  • Die Skalierung ist optional, aber hilfreich zur Anpassung an den tatsächlichen Energiebedarf.

  • Das Lastprofil muss im entsprechenden Tabellenblatt vorhanden sein und korrekt benannt werden.

  • Die Angabe der Einheit (kW oder kWh) ist bei Viertelstundenlastgängen entscheidend, da nur so eindeutig ist, ob es sich um eine Momentanleistung oder bereits um die im 15-minuten-Intervall verbrauchte Energiemenge handelt.