Datenerfassung thermischer Bedarfsdaten
Das Modul “Thermischer Bedarf“ dient zur Abbildung des Wärmebedarfs eines Systems oder einzelner Verbrauchergruppen. Die Eingabe erfolgt über Lastprofile, die optional auf eine definierte Energiemenge skaliert werden können.
Allgemeine Angaben
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Status: Aktiviert der thermischer Bedarf.
→ Thermischer Bedarf aktivieren durch “aktiv” einsetzen -
Bezeichnung: Freie Namenswahl für den Bedarf
→ einheitlich für alle Szenarien -
Thermischer Bedarf Wärmeinput: Beschreibt die zugeführte thermische Energie, die zur Deckung des Wärmebedarfs eingesetzt wird.
Lastprofil
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Lastprofil Name: Im Feld „Elektrischer Bedarf Lastprofil Name“ wird der Spaltenname aus dem Arbeitsblatt „1h“ oder „15min“ der Lastgangzeitreihe eingetragen.
→ Eigene Lastprofile können im Arbeitsblatt „1h“ und „15min“ eingefügt werden. -
Lastprofil Energieeinheit: Gibt an, ob das Profil in kW oder kWh angegeben ist.
→ Die Angabe der Einheit (kW oder kWh) bei Viertelstundenlastgängen ist essenziell, da sonst nicht erkennbar ist, ob es sich um einen Leistungswert oder eine Energiemenge handelt. Zudem unterscheiden sich Interpretation und Weiterverarbeitung je nach Einheit deutlich.
Für weitere Hinweise zu Zeitreihen siehe Abschnitt:
Arbeiten mit der Eingabemaske | Zeitreihen Hinweise zur Einbindung eigener Daten
Skalierung
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Skalierung: Aktiviert die Anpassung des Lastprofils auf eine vorgegebene Jahres-Energiemenge.
→ Das Profil wird so skaliert, dass es dem angegebenen Jahresenergiebedarf entspricht. -
Skalierung Energie: Legt die Energiemenge fest, auf die das Lastprofil skaliert wird.
→ Die Skalierung erfolgt über den gesamten Zeitraum des Lastprofils anhand dieser Energiemenge und proportional zur Zeitreihenlänge (z. B. 3 Monate = 3/12 der Jahresenergie).
Hinweise:
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Die Skalierung ist hilfreich, um den Bedarf realistisch an die tatsächliche Verbrauchsmenge anzupassen.
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Die Auswahl des richtigen Lastprofils ist entscheidend für die zeitliche Genauigkeit der Simulation.
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Mehrere Bedarfseinträge können parallel verwendet werden, z. B. für unterschiedliche Gebäude oder Nutzungsbereiche. Dies erhöht jedoch die Komplexität der Simulation und führt zu längeren Rechenlaufzeiten.